Hoffnungen und Wünsche für das neue Jahr
Weil Hoffnung lebenswichtig ist
- Typ:
- Unterrichtseinheit
- Umfang:
- 15 Seiten (2,4 MB)
- Verlag:
- RAABE
- Auflage:
- 1 (2021)
- Fächer:
- Religion
- Klassen:
- 3-4
- Schulform:
- Grundschule
Die Schülerinnen und Schüler blicken in der Vorweihnachtszeit zurück auf das letzte, in jeder Hinsicht ungewöhnliche Jahr. Mit Hilfe von Alltagsgeschichten, Gesprächen und kreativem Gestalten machen sie sich auf einen Weg der Hoffnung, der sie in der Schule und in ihrem Alltag ermuntert, trotz aller Widrigkeiten immer wieder nach positiven Aspekten und Strategien zu suchen, von denen alle Beteiligten profitieren.
KOMPETENZPROFIL:
- Klassenstufen: 3 und 4
- Dauer: 5 Unterrichtsstunden
- Kompetenzen: Entwicklung und Förderung eines positiven Weltbildes, Gott als
zuverlässigen Ansprechpartner erleben, Gesprächs- und Hilfsbereitschaft im Alltag fördern, Rückschläge und Misserfolge akzeptieren - Thematische Bereiche: Hoffnung, Gemeinschaft, Lebensweg, Weihnachten
- Medien: Texte, Malvorlagen, Arbeitsblätter
- Zusatzmaterial: farbige Bildkarten (M 9)
Ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches Jahr liegt hinter uns: Weltweit erlebten und erleben Kinder und Erwachsene die Folgen einer so nie da gewesenen Corona-Pandemie. Positive wie negative Erlebnisse wechselten sich ab und Gefühle wie Angst, Verzweifelung, Trauer und Wut überschatteten den Alltag. Es gab aber auch immer wieder kleine Zeichen der Hoffnung. Und um Hoffnung geht es vorwiegend in dieser Unterrichtseinheit. Gerade der Religionsunterricht bietet den Kindern eine gute Möglichkeit, über seelische Befindlichkeiten zu sprechen. Über die Folgen, was die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen betrifft, ist in der Kürze der Zeit noch wenig erforscht. Aber Ärzte, Psychologen, Lehrkräfte und Erzieherinnen schlagen Alarm. Es gibt natürlich große Lerndefizite, aber was den Kindern mehr zu schaffen macht(e), waren u.a. die mangelnden Sozialkontakte, fehlende Regelmäßigkeiten im Tagesablauf und Zukunftsängste. Einige Kinder zogen sich zurück und zeigten deutliche depressive Symptome, andere wurden aggressiv oder provozierten. Alle Beteiligten (Eltern, Geschwister, Lehrkräfte) bekamen dies zu spüren und kamen oftmals an ihre Grenzen der Belastbarkeit.